Podium in Ladenburg!

Ende Juli machte sich Paul Schuster auf den Weg in die Römerstadt am Neckar. Das Rennen hat Paul in den vergangenen Jahren schon ein paar Mal gemacht und viele gute aber auch ganz dunkle Momente erlebt. Am Samstag sollte ein guter Tag her!

Die Strecken sind äußerst anspruchsvoll, gerade die Radstrecke ist mit steilen Anstiegen und rasanten Abfahrten gespickt. Das Starterfeld konnte sich sehen lassen. Das Schwimmen im Neckar verlief ohne großere Vorkommnisse.  Mit viel Strömung ging es flussabwärts, ich machte nur das nötigste und erreicht an Position drei liegend zusammen mit nahezu allen Verfolgern das Ufer.

Der spätere Sieger Florian Angert setzte sich schon im Wasser deutlich ab. Dahinter entbrannte der Kampf um das Podest.  Am ersten Anstieg sortiert sich das Feld.  Ich fand mich in der Verfolgergruppe wieder, von hinten schloss Michael Göhner und Steffen Kundel auf.

Ich forcierte gegen Ende des Anstieges das Tempo und setzte mich zusammen mit Michael Göhner von den restlichen Verfolgern ab. Ich fühlte mich gut,  konnte den Abstand nach vorne aber nicht viel verkleinern.  An Position vier liegend erreichte ich die zweite Wechselzone.  Das Podest war noch in Reichweite. '50 Sekunden auf Platz drei' rief mir Kollegen Stefan Eichheimer zu. Also los!  Ich fand schnell meinen Rhythmus und machte Boden gut. Bei km 7 überholte ich Malte Plappert, schob mich auf Rang drei und gab diesen Platz auch nicht mehr her.

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Rothsee Triathon 2016

Karin Kerschensteiner berichtet: Am fränkischen Rothsee fand die mittlerweile 28. Auflage des Memmert Rothsee Triathlons statt. 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen waren die Distanzen auf der Sprintstrecke. Bei sommerlichen Temperaturen gelang es mir es in 1:14:11 Stunden bei den Frauen ganz oben aufs Podium zu kommen.

Fast wäre uns der erste familiäre Doppelsieg geglückt, denn mein  Ehemann Christoph wurde in 1:05:00 Stunden Zweiter bei den Männern. Als heimatverbundene Triathletin freut es mich ganz besonders, dass ich das „Heimrennen“ für mich entscheiden konnte. Ich liebe den Landkreis Roth, alle sind „Triathlondammisch“ und feiern die Sportler nicht nur beim großen Langdistanzrennen sondern eben auch auf den Jedermann Strecken.

Beim Schwimmen gelang es mir nicht sofort die Orientierung zu behalten, da sich ein Rettungsboot direkt vor die kleine gelbe Wendeboje gestellt hatte. Es dauerte etwas, bis ich begriff, dass ich „auf Kurs“ bin, jedoch die Boje nicht sehen kann. So kam ich etwa unter den ersten 10 aus dem Wasser und verlor etwas Zeit beim Socken anziehen in der Wechselzone J. Diese konnte jedoch ich beim „radeln“ wieder gut machen und wechselte mit ca 10 Sekunden Vorsprung als erste Frau der offenen Wertung auf die Laufstrecke.

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Ironman 70.3 Schweden

Skandinavientour Teil 2 - Mitte Juli stand Paul Schuster am Start des Ironman 70.3 Schweden in Jönköping.  Die Tage vor dem Rennen waren recht entspannt,  einzig sein Gepäck und sein Rad haben lange auf sich warten lassen. Bei der Zwischenlandung in Oslo sind Pauls Sachen am Flughafen hängen geblieben und lange wusste irgendwie niemand wo sein Zeug sich gerade befindet. Aber am Donnerstagmorgen war dann alles da.

Die Veranstaltung war mal wieder richtig gut! Top organisiert,  anspruchsvolle Strecken und das Wetter passte auch. Um 8:55 fiel der Startschuss. Es dauerte genau fünf Sekunden bis ich den ersten Schlag auf die Brille bekommen habe. Resultat: den Rest der Schwimmstrecke war ich fast blind unterwegs.  Ging aber ganz gut. Nach dem Wechsel lag ich an Position zwei. Doch ich hatte von Beginn an keinerlei Power in den Beinen. Ich wurde überholt und überholt und musste alle fahren lassen.  Nach 35km war das Rennen für mich eigentlich gelaufen.  Ich wäre ausgestiegen,  aber auf einer 90km Runde ist das gar nicht so einfach. Also fuhr ich fertig.  In T2 angekommen, zog ich mir meine Schuhe an und machte mich auf den Weg.  Warum weiß ich eigentlich auch nicht. 

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Ironman Frankfurt 2016

Björn Stierand erwischt einen guten Tag in Frankfurt und finisht nach 9:17 "den längsten Tag des Jahres" am Römer...

Björn berichtet: Zusammen mit Dani bin ich (wie im letzten Jahr) schon am Donnerstag angereist und würde das auch jedem empfehlen, der vor hat hier zu starten. So kann man gleich am Anreisetag in Ruhe die Startunterlagen holen und nochmal locker am Main laufen gehen. Am Freitag ist dann genug Zeit nochmal einen Blick auf die Radstrecke zu werfen (ich hatte mir hier vorgenommen nochmal die Kopfsteinpflasterpassage „The Hell“ zu durchfahren – ein guter Plan) und dann anschliessend zur Wettkampfbesprechung zu gehen. Hier laufen einem dann mit ziemlicher Sicherheit verschiedene Leute über den Weg so dass man dort etwas mehr Zeit einplanen sollte. Der Rest des Tages ist dann aber perfekt zum Chillen geeignet.

Samstag reisten mittags meine Eltern und abends das vierköpfige Post-SV-Supportteam an – also wurde kurzerhand wie im letzten Jahr ein Tisch im Garibaldi gebucht, damit ich auch zu meiner Vorwettkampf-Pizza komme. Und dann war der Tag, nach dem im Vergleich diesmal extrem schnellen Radcheckin um die Mittagszeit schon wieder vorbei – es ging ja früh raus am nächsten Morgen. Somit hab ich das wohl mittlerweile legendäre Elfmeterschiessen gegen Italien bei der WM verschlafen. Obwohl, so richtig viel geschlafen hab ich wiedermal nicht…

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Ironman 70.3 Norwegen

Der erste Teil der Skandinavientour liegt mit dem Rennen im regnerisch Norwegen hinter Paul Schuster.

Die Veranstaltung war wirklich top und eine Runde Sache! Das Rennen kann ich nur weiterempfehlen. Das Wetter war allerdings nicht so gut. Am Rennmorgen waren es 8 Grad Außentemperatur,  das Wasser hatte knappe 15 Grad und so wurde die Schwimmstrecke leicht verkürzt. Ich fand mich nach der ersten Boje in der Verfolgergruppe mit Kontakt zur Spitze wieder und daran änderte sich auch nicht viel. Den ersten Wechsel habe ich ordentlich in den Sand gesetzt und so verlor ich den Anschluss nach vorne.  Bis Kilometer 60 fuhr ich nahezu alleine, aber ich war ganz ordentlich unterwegs und fühlte mich im strömenden Regen und bei frischen Temperatur nicht so schlecht.

Den Rest der 90km absolvierte ich in einer vier Mann starken Gruppe. In der zweiten Wechselzone merkte ich erst wie kalt mir wirklich war. Auf der Laufstrecke musste ich von Beginn an um jeden Meter kämpfen. Ich fühlte mich kraftlos und war 'mausetot'. Ich wollte nur das Ziel sehen, der Rest war mir zwischenzeitlich einfach egal. 

Ich hatte natürlich andere Pläne,  aber das war einfach nicht mein Tag! Ich bin froh gefinished zu haben.

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