Ironman Barcelona 2016

Kathrin Stausberg berichtet aus Barcelona: Super Wettkampf, tolle Stimmung, die besten Fans der Welt, ein perfekter Abschluss einer tollen Saison.

Los ging‘s nach einem kurzen Stromausfall vor dem Start der Profimänner dann um 8:25 Uhr. Ich war supernervös und gespannt ob sich die ganze Arbeit und das Training jetzt auszahlen würden. Der Rolling Start funktionierte wie immer reibungslos, nur die Aufteilung vor dem Start hatte ich nicht ganz durchblickt. Dann ging‘s endlich ins Wasser, der Wellengang hielt sich in Grenzen und die Bojen waren alle gut zu sehen und sogar alle 1000m markiert. Am Anfang musste ich mich erst mal durch sehr viele langsamere Schwimmer durchwühlen, nach der Wendeboje war’s dann auf einmal sehr leer und ich hatte jede Menge Platz.

Ich wusste nicht, ob ich mich beim Start falsch einsortiert hatte oder einfach sehr schnell war. Die Frage klärte sich dann als ich aus dem Wasser kam und auf meine Uhr schaute, 59:08min. Wahnsinn!!! So schnell war ich noch nie geschwommen. Die Wechselzone hab ich dann gar nicht so richtig wahrgenommen, weil ich so happy war über meine Schwimmzeit. Dann saß ich auf einmal auf dem Rad.

Ich merkte direkt, dass die Beine gut gingen und gab auf der fast komplett flachen Strecke ordentlich Gas. Ich konnte mein Tempo auch auf der zweiten ,  trotz ordentlichem Gegenwind auf dem Rückweg, ganz gut halten, natürlich auch durch die super Anfeuerung von meinen Freunden an der Strecke. Nach 5:08:22h fuhr ich wieder in die Wechselzone. Das kann ne super Zeit werden dachte ich.

 

Beim Laufen lief’s anfangs sehr gut, dann ging mir leider etwas die Kraft aus. Aber ich fand ein gutes Tempo und konnte es bis zum Ende durchziehen, in jeder Runde kräftig angefeuert von meinen Freunden an der Strecke. Zwischendurch wurde es nochmal richtig heiß als die Sonne rauskam, also viel trinken. Hat aber alles prima funktioniert. Auf den letzten Kilometern hatte ich versucht nochmal richtig Gas zu geben um die 10 Stunden zu knacken, leider hat’s nicht ganz gereicht und nach 10:00:35h kam ich überglücklich ins Ziel.

Mit meiner Zeit ( meiner Bestzeit), dem 3. Platz in der AK und dem 19. Gesamtplatz bin ich superzufrieden. 9 Minuten haben bis zur Hawaii-Quali gefehlt, aber ich versuch’s weiterJ. Nächstes Jahr werde ich erst mal eine Langdistanzpause einlegen und mich auf die Mitteldistanz konzentrieren, 2018 geht’s dann weiter.

Ich möchte noch allen Danken die dabei waren und mich so toll und lautstark angefeuert haben. Ohne euch wäre es nur halb so schön gewesen. Danke an Mama, Walter, Rainer, Pia, Lisa und Justine. Und an alle die leider nicht dabei sein konnten und von zu Hause aus mitgefiebert haben. Danke!!!

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