Challenge Walchsee –Kaiserwinkel Teil II

Am 4.9.2016 fand in Tirol die ETU Europameisterschaft über die Mitteldistanz statt. Bei herrlichem Sonnenschein und einer traumhaften Kulisse konnten Konrad und Hannah sich mit den vielen internationalen Sportlern und Sportlerinnen messen.

Die Atmosphäre war super gut. Es waren viele Zuschauer angereist und die sorgten für Stimmung. Wir wurden von unserem Bruder begleitet, angefeuert und supported. Da Hannah im letzten Jahr bei der der Ironman 70.3 EM in Wiesbaden die Bergwertung gewann und der Preis ein sehr üppiger Hotelgutschein war, mit Auto eines großen deutschen Autoherstellers, konnten wir das Wochenende in einem sehr schönen Hotel mit Wellnessbereich (den wir am Sonntagabend ausgiebig nutzen) verbringen. Die Rahmenbedingungen waren also fast perfekt.

Man konnte sich entweder für die ETU EM anmelden oder in der offenen Wertung (bei gleicher Strecke). Wir beschlossen in der offenen Wertung zu starten. Die Europameisterschaftsteilnahme ging nämlich mit der Notwendigkeit des Kaufes eines offiziellen DTU Triathonanzuges einher (welches neben dem Preis natürlich auch eine optische Geschmacksfrage darstellt- wir starteten lieber im equipeRED Outift).

Im Walchsee hieß es 1 Runde Schwimmen mit Neoprenanzug. Der Rolling Startmodus sorgte für eine entspannte und gute Rennaufteilung.

 

Leider starten wir nicht zusammen, sondern 1h nach den EM-gemeldeten Athleten.  Die Radstrecke war aber gut zu fahren, da der 2 Rundenkurs durch das anspruchsvolle Profil von 1100hm schnell das Teilnehmerfeld auseinander zog. Die Strecke ist sehr gut markiert und die Straßen gut zu fahren.

Konrad: Leider wurde wenige Tage vom meinem Rennen in meinem Keller eingebrochen und mir neben einem Kinderwagen sämtliche Rennräder und mein Triathlonrad geklaut. So kurz vor meinem zweiten Saisonhöhepunkt natürlich neben dem Verlust auch aus sportlicher Sicht ein riesen Problem. Ich konnte mir ein Rennrad leihen und dies mehr oder weniger gut auf mich einstellen. Auf der Radstrecke merkte ich jedoch sehr schnell, dass ich keine Chance hatte, trotz der sehr profilierten Strecke, mit den Triathlonrad-Fahrern mitzuhalten. Ab KM 70 stellten sich dann leider auch muskuläre Probleme durch die ungewohnte Sitzhaltung ein, was sich beim Laufen dann leider noch stärker als Problem herausstellen sollte, da  ich im Bereich des hinteren Oberschenkels Krämpfe bekam. Das bremste mich natürlich sehr aus. Die 4 Runden um den Walchsee wurden somit zäh und mit einigen Geh- und Dehnpausen (auch eine neue Erfahrung für mich). Schlussendlich kam ich nach 4:44h im Ziel an und freue mich, dass ich trotz meines Radverlustes beim Rennen starten und finishen konnte.

Hannah: die perfekten Bedingungen ließen die Vorfreude auf ein ebenso perfektes Rennen steigen. Bei mir verliefen das Schwimmen und Rad fahren, in traumhafter Alpenkulisse, reibungslos und geradezu perfekt. Hätte ich da nicht eine Kleinigkeit vergessen, die mir dann auf der Laufstrecke den Garaus machte- Salz! Ich hatte die sommerlichen Temperaturen in Tirol doch etwas unterschätzt  und mich so auf dem Rad mit zu wenig Flüssigkeit und keinem Salz versorgt gehabt. Mein Körper strafte mich ab dem 2.Kilometer die gesamte Laufstrecke mit enormen Krämpfen in den Beinen.  Und so endete das perfekt begonnene Rennen mit Dehnen und Gehpausen beim Laufen. Klar ist, dass es mir dann eine Zeit von 5:18h bescherte- daraus hab ich auf jeden Fall gelernt.

 

 

 

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