Ironman 70. 3 Zell am See 2016

Auch ohne WM, findet Kathrin Stausberg, ein toller Wettkampf. Perfektes Wetter, super Strecke, tolle Stimmung. Da lohnt sich die lange Fahrt.

Auf der Hinfahrt am Samstag stellte ich nach gut 100km fest, dass ich meinen Neoprenanzug zu Hause vergessen hatte. Ich entschied mich für „ist nicht so schlimm“ und fuhr weiter. Wasser war ja warm und so viel Zeit würde ich hoffentlich dadurch nicht verlieren.

Um 11:10 Uhr am Sonntag fiel der Startschuss für den Rolling Start. Das war alles sehr gut organisiert und funktionierte reibungslos. Das gesamte Schwimmen war für mich sehr entspannt, ohne Rangeleien, man hatte die ganze Zeit viel Platz. Nach 32:29min stieg ich aus dem Wasser (gar nicht so schlecht ohne NeoJ). Der Weg durch die Wechselzone war ganz schön lang, schnell Schuhe und Helm an und los, ausziehen musste ich ja nix.

Und los ging‘s auf die Radstrecke. Die ersten 20km waren richtig schnell, größtenteils leicht abfallend. Dann kam der 13km lange Anstieg zum Filzensattel, dem höchsten Punkt der Strecke. Zuerst geht’s 11km stetig leicht bergan und wenn man dann Platt ist kommt der finale Anstieg von 2km mit 14% Steigung. Da ich die Streck schon vom letzten Jahr kannte und auch im Urlaub letzten Monat noch einige Male gefahren war wusste ich was auf mich zukommt  und konnte mir die Kraft gut einteilen. Nach einer sehr Steilen Abfahrt ist der Rest der Streck dann wieder sehr schnell und mit nur noch wenigen Höhenmetern. Nach 2:51:01h kam ich wieder in der Wechselzone an. Die Temperaturen waren mitlerweile  deutlich gestiegen und die Sonne brannte aber ich hatte genug getrunken und konnte einigermaßen fit auf die Laustrecke gehen.

 

Auch die Laufstrecke am Zeller See entlang hat immer wieder leichte Steigungen, die einem nach 90km Rad fahren wie Berge vorkommen. Zum Glück gab es immer wieder Passagen im Schatten und viel Wasser an den Verpflegungsstationen, so dass die Hitze ganz gut auszuhalten war. Leider hat mir doch noch etwas das Langdistanztraining in den Beinen gesteckt, was ich dann auf der Laufstrecke zu spüren bekam. Meine Beine fühlten sich zwar gut an und ich hatte keine Probleme beim Laufen, aber die Zeit von 1:43:47h war nicht ganz das was ich mir vorgestellt hatte.

Aber nach 5:14:47h konnte ich doch sehr zufrieden ins Ziel einlaufen. Dass dann auch noch der 2. Platz in meiner Altersklasse und der 16. Platz Gesamt dabei rauskamen war natürlich überragend. War auf jeden Fall ein super Tag und ein toller Wettkampf und ich komme bestimmt wieder.

Vielen Dank an Papa und Johannes die mich unterstützt und angefeuert haben und die tollen Fotos gemacht haben!

 

 

 

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