Rheinhesenzeitfahren 2016

Sieg! zum dritten Mal in Folge für Karin Kerschensteiner. Fabian Felix gewinnt bei den Herren.

Beim Rheinhessen-Zeitfahren in Wörrstadt gelang es mir nach 2014 und 2015 erneut aufs Podium zu klettern. Die Strecke führte über 45 Kilometer durch Rheinhessen von Wörrstadt nach Nierstein und zurück zum Köngernheimer Kreisverkehr, von dort nach Sörgenloch zum dortigen Kreisverkehr am Ortseingang und dann zurück nach Wörrstadt. Als schnellste Frau im Teilnehmerfeld gewann ich in 1:13:50 Stunden und somit durchschnittlich knapp 37km/h Stunden mit 1Minute und 1 Sekunde Vorsprung vor Nicole Best. Bei den Männern gewann ebenfalls in Folge mein Teamkollege Fabian Felix. Der Routinier gewann mit 4 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei und fuhr die Strecke in 1:03:04 Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 41 Kilometern pro Stunde.

 

Wie auch in den letzten drei Jahren war der Wettergott auf der Seite der Veranstalter und Teilnehmer. Zwar war es deutlich windiger als im Vorjahr aber es war erneut keine Wolke am Himmel und es war bereits zum Startschuss um 8:00 schon richtig warm. Im Minutentakt starteten dann die insgesamt 52 Starter entsprechend ihrer erwarteten Renndauer. Je schneller die erwartete Zielzeit, desto später wurde gestartet. Warum ich dann als Vorletzte ins Rennen ging ist mir allerdings ein Rätsel. Die Jungs in meiner Startreihe kommen schließlich doch 10 Min. vor mir ins Ziel. Dafür war ich bis zum Startschuss umgeben von schnellen Rädern und Athleten, größten Teils aus dem eigenen Team. Nach dem Startschuss kam ich mir schnell vor wie eine Rakete mit Fehlzündung. Peng.. alle waren weg und ich „am Anschlag“ hinterher.. keine Chance J. Somit gestalteten sich die 45 km recht einsam und monoton. Keiner da außer den Streckenposten. Keine Aufholjagd, kein gejagd werden, nur ich gegen die Uhr. Durch den anfänglichen Gegenwind fiel es mir nicht leicht, die Kraft gut einzuteilen. Bergab richtig drücken zu müssen fühlt sich etwas „schräg“ an, ging aber nicht anders. Dank meiner Scheibe hinten bin ich dafür auf dem Rückweg mehr gesegelt als geradelt J. Im Ziel war ich dann doch überrascht, dass es erneut zum Sieg gereicht hat und habe mich natürlich riesig gefreut. Ein Sieg ist und bleibt immer etwas ganz besonderes und schönes.

 

 

 

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