Ironman 70.3 Türkei: Platz Zwei zum Saisonabschluss

Paul Schuster reist zum Saisnabschluss in die Türkei und erlebt eine Überraschung. Paul berichtet: Yeah! Richtig geil! Platz 2! Mein erstes Podium bei einem Ironman 70.3! Könnte schlechter sein! (pic by triaguide.com)

Aber mal langsam. Am Donnerstag ging es los Richtung Belek in der Türkei. Die Anreise verlief ohne Probleme und auch die Tage vor dem Rennen waren stressfrei. Mein Freund und Trainingspartner Patrick Lange wohnte im selben Hotel und so bereiteten wir das Rennen gemeinsam vor. Am Freitag fuhren wir die Radstrecke mit dem Auto ab. Fazit: Abenteuerlich! Die Straßenverhältnisse waren in einem stellenweise unterirdischen Zustand und durch die starken Regenfälle in den letzten Tagen waren Teile überflutet oder unter einer Matschschicht bedeckt. Vom Asphalt wollen wir gar nicht erst reden…

Raceday: Das Wetter war gut, das Meer hatte sich auch etwas beruhigt, es war alles vorbereitet, also los. Wirklich gut fühlte ich mich nicht, aber mal schauen was der Tag so bringt.

 

Die Bedingungen beim Schwimmen waren nicht gerade leicht, die Pace an der Spitze hoch und ich verpasste den Sprung in die erste Gruppe. Zusammen mit Patrick stieg ich an der Spitze der Verfolgergruppe aus dem Wasser. Auf dem Rad formierte sich schnell eine größere Gruppe. Wir fuhren gut und machten Zeit auf die Podiumsplätze gut. Nur der spätere Sieger Frederik Van-Liede vergrößerte seinen Vorsprung kontinuierlich.

Bei Km 35 schlossen wir die Lücke auf Platz zwei. Nach dem Wendepunkt setzte Marcus Herbst eine Attacke, doch er hatte zuvor eine 5-Minuten Zeitstrafe bekommen. Zusammen mit Patrick konnte ich mich ebenfalls  von der Gruppe lösen. Ich fühlte mich mittlerweile richtig gut. Das Tempo war hoch und der Vorsprung wurde größer. Kurz vor der zweiten Wechselzone erhielt auch Patrick eine äußerst fragwürdige Zeitstrafe. Bitter für Ihn!

Für mich war plötzlich der Weg frei. An Position zwei hinter Van-Liede ging es auf die Laufstrecke. Ich versuchte von Beginn an ein konstant hohes Tempo anzuschlagen. Am ersten Wendepunkt nach fünf Kilometern konnte ich mir ein Bild von der Lage hinter mir machen. Es sah gut aus. Mein Vorsprung war relativ komfortabel. Das Ziel war klar: Bring einfach Platz zwei nach Hause! Und so machte ich es dann auch. Ich verteidigte meinem Vorsprung und überquerte sehr glücklich nach 3:57:53 Stunden die Ziellinie. Was ein geiles Ding! Platz 2! Podium bei einer Ironman70.3-Veranstaltung! Es geht voran!

Platz drei ging nach starker Aufholjagt mit Tageslaufbestzeit an Patrick!

Ich verabschiede ich mich jetzt in die Saisonpause. Hab ich mir verdient :-)

Beste Grüße

Euer Paul

 

 

 

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