Ironman Barcelona

Kathrin Stausberg startet auf dem schnellen Kurs in Calella und berichtet von Ihrem 5 AK Platz.

Als ich am Samstag in Calella ankam war das Wetter noch nicht besonders freundlich. Beim Rad Check-In fing es sogar etwas an zu regnen und es war wahnsinnig windig. Ich entschied mich daher trotz leichtem Regen gegen eine Hülle fürs Rad, da ich Angst hatte das Rad würde von der Stange geweht. Danach noch Essen im Hotel und ein bisschen die Beine hochlegen und schonen für den nächsten Tag.

Am Sonntag sah die Welt dann schon ganz anders aus. Als ich mich um halb 8 auf den Weg zum Start machte war es schon angenehm warm und fast komplett windstill. Ich checkte nochmal alles am Rad und ging dann langsam zum Schwimmstart ein paar Meter weiter am Strand. Auch hier gab es einen Rolling Start, was jedoch im Gegenteil zum Start in Wiesbaden sehr gut funktionierte und auch das Feld während des gesamten Schwimmens gut verteilte.

Als ich ins Wasser laufen wollte erwischte mich direkt die erste Welle und ich landete auf den Knien, rappelte mich aber sofort wieder auf und los ging es ins Meer raus. Auf dem Weg zur ersten Boje vom Strand weg hatte ich Angst Seekrank zu werden. Es schaukelte ganz schön durch die Wellen. Als dann die Strecke parallel zum Strand verlief ging es deutlich besser auch wenn ich immer zwischendurch kurz Brustschwimmen musste um mich zu orientieren. Da die Bojen die gleiche Farbe hatten wie die Badekappen war das für mich als Brillenträger gar nicht so einfachJ. Nach 1:02:59h konnte ich aus dem Wasser steigen und durch die Wechselzone zu meinem Rad laufen. Der Wechsel  funktionierte ohne Probleme uns los gings auf die Radstrecke.

 

Ich merkte sofort, dass die Beine gut gingen. In jeder Runde wurde ich lautstrak von meinen Freunden angefeuert, was nochmal zusätzlich Ansporn gab.  Auf der fast komplett flachen Strecke konnte ich ein gutes Tempo halten und erst auf der letzten kurzen Runde merkte ich, dass meine Beine etwas müde wurden. Die Radstrecke verlief die ganze Zeit an der Küste und am Meer entlang und trotz der Anstrengung konnte ich ab und zu den Ausblick genießen. Nach 5:21:19h fuhr ich wieder in die Wechselzone. Auch der zweite Wechsel klappte gut, da alles sehr Übersichtlich und gut zu finden war.

Dann noch der Marathon. Nachdem sich meine Beine nach den ersten Kilometern aufs Laufen eingestellt hatten lief es richtig gut. Man musste vier Runden laufen. Die Laufstrecke führte die meiste Zeit am Strand entlang und die Stimmung vor allem auf dem Stück Richtung Zielbereich war einfach toll. Auch hier standen wieder bei jeder Runde meine Freunde die mich nach vorne schrienJ. War ein tolles Gefühl da durch zu laufen. Auf den letzten 5 Kilometern gingen mir dann leider etwas die Kräfte aus aber ich konnte nach Insgesamt 10:21:33h überglücklich ins Ziel einlaufen. Mit dem 5. Platz in meiner AK und dem 23 Gesamtrang kann ich denke ich nach meiner etwas verkorksten Saison sehr zufrieden sein.

Fazit: Ein überragender Wettkampf mit toller Stimmung und ein super Saisonabschluss (hab mich schon für nächstes Jahr angemeldet). Am Schluss will ich mich noch bei allen bedanken die dabei waren und mich so hammermäßig angefeuert haben. Vielen Dank Danielle, Mario, Sonja, Rainer, Pia, Sabine, Uli, Regine, Rüdiger und Tanja!!!

 

 

 

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