2. Platz Cologne 226

Cologne 226: equipeRED Pro Stefan Eichheimer wird auf der Langdistanz in Köln Zweiter. Philipp Mund muss nach Defekt aufgeben.
 
Die Vorgeschichte:
Nach dem enttäuschenden Aussteigen bei der Challenge in Dänemark Mitte Juni begab sich Stefan voller Tatendrang in die Vorbereitung für den Ironman in Maastricht, welcher zum ersten Mal ausgetragen wurde. Im Training fühlte er sich allerdings zunehmend schlapper und konnte kaum eine Einheit, welche sein Trainer verordnet hatte, realisieren. Als auch nach mehreren Tagen keine Besserung eintraf, begab Stefan sich zum Arzt, der ihn nach einem Blutbild mit der Diagnose einer Virusinfektion konfrontierte. Dies bedeutete zwei Wochen komplette Ruhe und so blieben ihm 4 Wochen bis zum neu gesteckten Ziel, die Langdistanz im Rahmen des Cologne Traiathlon Weekends 2015.
 
Zum Rennen:
Gemeinsam mit Teamkamerad Philipp Mund begab ich mich in den optimal temperierten Fühlinger See, einer Regattabahn im Norden Kölns. Phil setzte sich nach dem Startschuss an die Spitze des Feldes und schlug ein ordentliches Tempo an. Die Orientierung war durch die im See verankerten Leinen besonders einfach, denn man musste sich kaum nach vorne orientieren.
 
Nach etwas mehr als 57 Minuten entstiegen wir zu viert dem See und nahmen den Radpart in Angriff. Dass sich dieser zu einer besonderen Herausforderung heraustellen sollte wurde uns von Beginn an klar, denn es herrschte mit 16 Grad und sehr viel Wind kein optimales Triathlonwetter. Leider konnte Philipp aufgrund eines unglücklichen Sturzes und anschließenden Defektes das Rennen nicht fortsetzten. Somit versuchte ich alleine mit dem späteren Sieger die Konkurrenten auf dem Rad auf Distanz zu halten. Wir konnten unseren Vorsprung auf über 15 Minuten ausbauen und erreichten nach, bedingt durch eine Baustelle ,185km verlängert und 4:49h die zweite Wechselzone.
 
Das Laufen ging anfänglich sehr gut, jedoch bemerkte ich, dass mein Magen Probleme mit der vom Veranstalter gereichten Nahrung bekam und so musste ich nach ca 10km einen Stopp auf dem Dixi einlegen. Danach funtionierte leider die Energiebereitstellung nicht mehr so wie gewollt und so musste ich mich mit dem guten zweiten Platz begnügen. Jetzt werden weitere Pläne für den Rest der Saison geschmiedet. Vielen Dank der Equipe Red Crew in Köln und den Zuhausegebliebenen fürs Anfeuern!
 
Euer Stefan
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